DIE WÖDMASTA

Standort:
Wien

Besonders geeignet für:
div. Live Music Clubs + Festivals
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DIE WÖDMASTA – Roland Vogl & Dietmar Baumgartner. Der Eine schlägt die Wanderklampfe für Wolfgang Ambros, der Andere würgt seinem Stromruder u.a. bei Alkbottle die Pentatonik aus dem Hals.

Gemeinsam sind sie, dem archetypischen Österreicher gleich, Wödmasta – in eh fast Ollem.
Auf dem Weg zur Einsicht, erzählen sie ihre Geschichten vom Raufen, von der Liebe, vom Saufen, vom Siegen, vom Scheitern und wieder Aufstehen. Ihre feingestrickten Lieder & sorgsam ausgewählte Covers in Mundart geben der geschundenen österreichischen Seele ein Stück Würde und Hoffnung zurück.

Als der frühe Vogl, Baujahr 1967, zum Soundtrack von Kiss und AC/DC, sein Bonanza Fahrrad durch die Floridsdorfer Gemeindebauten der Kreisky-Ära trieb, keimte der Wunsch selbst dem Rock’n Roll zu frönen in dem Zögling dermassen, daß er, sehr zum Leidwesen der anderen Gemeindebaubewohner, in der Anschaffung einer E-Gitarre mündete.

Roland Vogl

Höchst beeindruckt vom Punk und New Wave der frühen 80er schleuderte er, als Sänger und Frontman der Party-Mod 6T’s Rocker „THE LOSERS“, in atemberaubender Geschwindigkeit die drei Akkorde des Glücks dem meist überforderten Publikum entgegen. Nach bewegten Tour-Jahren diversen Samplerbeiträgen einer Single und einer EP (damals noch Vinyl, versteht sich) besann sich der Halbstarke seiner Rock Wurzeln und gründete mit Teilen der Proberaum-Nachbarn die später sehr erfolgreiche Grunge Band „BALLYHOO“.

Mit der von 6T’s Psychedelia beeinflussten EP „Ballyhoo“ und dem Album „A Door in a Window“, veröffentlicht auf dem deutschen Indie-Label „Little Wings of Refugees“ und dazugehörigen Live Shows erspielte man sich ein treues Publikum. Die Videos zu den Singles „She“ und dem Titeltrack des Albums rotierten auf den Musiksendern MTV und VIVA. Nach dem Wechsel zum Major BMG entstanden die Longplayer „Turmoil“ , „Silvertool“ die EP „Painkiller“ sowie diverse Singles.

Mitte der Neunziger war dann Schluss. Unser Held wechselt die Seiten und wechselt – diesmal als Techniker – die Saiten, für den Austro Pop Adel. Er betreut Falco, Hansi Lang, Ostbahnkurti, Rainhard Fendrich die EAV u.v.a., aber vor allem und bis zum heutigen Tag WOLFGANG AMBROS…

Gleichzeitig und als zweites Standbein erfüllt er sich einen langgehegten Wunsch und beschliesst gemeinsam mit Spezi Czerny den in die Jahre gekommenen „Wallensteinkeller“ eine Institution des 20. Wiener Gemeindebezirkes nunmehr als Musiklokalität „SHELTER“ zu neuem Glanz zu führen.

In den folgenden 15 Jahren ist unser Vogerl Wirt, Tontechniker, Produzent, Songschreiber und Dj in diversen Szenelokalen der Donaumetropole. Dann ist es wieder an der Zeit selbst aufzugeigen. 2008 wird das Lokal verkauft und das Singer/Songwriter Album „some people“ aufgenommen. Im Uhudlarausch wird die Wienerlied-Partie „DIE FEINEN HERREN“ gegründet und er spielt live Gitarre, Bass und Lapsteel mit WOLFGANG AMBROS & GÜNTER DZIKOWSKI bei “AMBROS PUR“.

2016 treffen sich die Uralt-Hawara Baumgartner und Vogl zufällig im Happel-Oval Sektor E und man beschliesst „WÖDMASTA“ zu werden..

Dietmar Baumgartner

Wenn du, als Rotzbub, im Klagenfurt der 70er Jahre den Traum hast die Welt zu erobern, machst du zuerst eine Arschbombe in den Wörthersee und stellst dir dann die Frage: „ Eishockey Crack oder Rockstar? “. Wurscht ob Puck oder Vinyl, Hauptsache Scheibe und solange es sich ausgeht -beides. Erste musikalische Sporen wurden mit der Kärntner Kult-Band „BEOMORA“ verdient, die Discotheken rund um den See gerockt und sogar einige Schallplatten aufgenommen. Am Eis lief es weniger gut, der KAC wurde auch ohne aktive Mithilfe Baumgartners Meister. Also, Wertasee oder Wertsasee nit?… ein 19-jähriger – ein Entschluss!

Ab nach Wien, die Bundeshauptstadt ruft! Nun ja, der Charme der Donaumetropole eröffnet sich dem Provinzler nicht gerade auf Anhieb, weil der Schmäh sich dem Kärntner-Buam erstmal recht grantig zeigt. Als Ballyhoo Bassist Stefan Vischer, das um ein paar Groschen singende abgemagerte Talent, von der Strasse aufliest und übergangsmässig in Salmannsdorf unterbringt, lernen sich die späteren Wödmasta Baumgartner und Vogl beim Heurigen (wo sonst? ) kennen und schätzen. Dann gehts erstmal auf die Musikhochschule, wo wieder die „Zuagrasten“ in der Überzahl sind.

Mit der Kabarettgruppe „BOGNER & LUDL“ gelingt dann die endgültige Integration, und der erste Plattenvertrag beim Major EMI mit dem Rocktrio „RUEDIGER” bringt längere Tourneen, Supports bekannter internationaler Acts, jedoch nicht das nötige Kleingeld. Für einen vollen Kühlschrank wechselt Baumgartner gegen Ende des Jahrtausends auf die Produzentenseite, um für das ORF Radio, Jingles und Werbungen zu fabrizieren. Doch sein Rock’n’Roll Herz schlägt weiter und so wird mit „RUDL” und „DIE GANG“ weiter fleissig durchs Land geschwartelt.

2006 steigt der Didi dann bei den Meidlinger Kultrockern „ALKBOTTLE” ein, gründet mit Andie Gabauer und Werner Eichhorn die „FREEMENSINGERS“ und betreibt fortan sein eigenes Tonstudio „SONARMUSIPRODUCTIONS“.

2016 treffen sich die Uralt-Hawara Baumgartner und Vogl zufällig im Happel-Oval Sektor E und man beschliesst, es dem oiden Happel gleichzutun und „WÖDMASTA“ zu werden..

 

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