MOZULUART

Standort:
Wien

Besonders geeignet für:
div. Live Music Clubs + Festivals
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BESCHREIBUNG

Die Musiker:

RAMADU – Gesang und Percussion
Ramadu begann seine Karriere in seiner Geburtsstadt Bulawayo, Simbabwe. 1990 wurde er mit 15 Jahren Mitglied der Acappella-Gruppe Insingizi Emnayama. Sein bürgerlicher Name ist Dumisani Moyo, als Musiker benutzt er den Künstlernamen Ramadu. Schon als Kind interessierte er sich für traditionelle Musik und Tanz. Er besuchte die Musik- und Tanzstunden des berühmten Kalanga Sängers und traditionellen Tänzers Mr. Malaba. Dieser reiste in Schulen, um traditionellen Tanz und Musik wiederzubeleben. Als Kind unterhielt Ramadu seinen Onkel und andere Familienmitglieder im kleinen Esszimmer und sang die Songs der Gruppe Ladysmith Black Mambazu, deren Mbube Stil weltberühmt wurde. Als Gage für die 30 minütigen Familienkonzerte warteten Süßigkeiten und ein Extrastück Fleisch beim Abendessen.

VUSA MKHAYA NDLOVU – Gesang
Vusa wurde am 19. Oktober 1974 in Bulawayo, geboren; Bulawayo – the city of kings. Er ist Sänger, Texter, Komponist und Choreograph. Im zarten Alter von 9 Jahren, als er noch in die Junior School ging, fiel er bereits durch seine musikalische und tänzerische Begabung auf.

BLESSINGS NQO NKOMO – Gesang
Auch Blessings ist von Bulawayo. Er besuchte die Matopo Volksschule, wo seine Laufbahn im Schulchor begann. Danach absolvierte er in der Sobukhazi Schule seinen „O level“. 1994 stieß er zur Gruppe Insingizi. Nach einem Jahr folgten bereits Tourneen in Österreich, Dänemark und Slowenien. 1996 ließen sich Insingizi in Österreich nieder, und Nqo studierte 4 Jahre lang Musiktheorie, Klavier und Schlagzeug an der Musikhochschule Graz. Blessings arbeitet auch an einer Solokarriere und veröffentlichte bereits zwei Alben unter eigenem Namen.

ROLAND GUGGENBICHLER – Klavier
Roland Guggenbichler kommt aus Braunau/Oberösterreich. Mit 7 Jahren hat man ihm zuerst ein Akkordeon umgeschnallt, später kamen Klavier und Schlagzeug dazu. Jahre bevor „world music“ populär wurde, braute sich in Rolands Kopf eine Mischung aus Tiroler Volksliedern, klassischer Musik, Jazz und Rock zusammen. Er spielte mit österreichischen Kapazundern wie Kurt Ostbahn, Hans Theessink, Erika Pluhar, Hans Söllner und anderen.


Das Projekt:

MoZuluArt wurde von Roland Guggenbichler (Österreich) sowie Vusa Mkhaya Ndlovu, Blessings Nqo Nkomo und Ramadu (alle: Zimbabwe) erfunden und ist eine Verschmelzung tradioneller Zulu-Klänge mit klassischer Musik, vor allem Mozart-Kompositionen – daher auch der Name MoZuluArt. „Wir versuchen diese zwei Musikstile so miteinander zu verbinden, daß die Originalmelodien und -rhythmen möglichst erhalten und damit authentisch bleiben“, sagt Guggenbichler zum Sound seiner neuen, gleich zwei Kontinente umspannenden Band. „Musik hat es stets und allerorten geschafft, Menschen aller Rassen und Völker, mit all ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen und Traditionen, einander näherzubringen – und das ist auch heute noch so. Mit Hilfe der Musik lernen wir andere Kulturen überhaupt erst kennen, verstehen und lieben.“

Als die drei Herren aus Zimbabwe noch hoffnungsvolle Heranwachsende auf den staubigen Straßen von Bulawayo waren und dort traditionellen Klängen, aber auch den Pop-Hits lokaler Grüßen wie Ilanga, Lovemore Majaivana, Fanyana Dube oder Solomon Skhuza lauschten, konnten sie sich überhaupt nicht vorstellen, dass es irgendwo auf der Welt so etwas wie „klassische Musik“ gab. Erst als Teenager, als sie in den großen Kaufhäusern der Stadt unterwegs waren oder an einem Hotel vorbeigingen, hörten sie „diese seltsame Musik, die dort auf und ab gespielt wurde und irgendwie ziemlich öd und langsam klang“. Damals hatten sie noch keine Ahnung, daß sie eines Tages genau diese „öde, langsame“ Musik neu arrangieren, mit neuen Texten versehen und selbst singen würden … Roland Guggenbichler wiederum vergeudete große Teile seiner Jugend damit, Klavier zu üben und mit seiner ersten Teenager-Band die Beatles zu imitieren.

Das änderte sich erst, als er sich der oberösterreichischen Gruppe Rica Salsa anschloß, die afrokubanische Klänge spielte. Die neuen Sounds und Rhythmen faszinierten den jungen Roland zwar, doch er brauchte noch einige Jahre, bis er entdeckte, dass afrikanische Musik nicht nur aus den bekannten „ndungu ndungu“-Trommeln besteht, sondern noch viele andere Formen und Stile zu bieten hat.

Wäre Mozart heute noch am Leben, dann wäre er sicher stolz auf die Begegnung zweier Kulturen unter dem Banner seiner Musik – und wohl auch darauf, dass ein überraschtes Publikum im Takt zu seinen berühmten Kompositionen mit den Köpfen nickt und die Füße bewegt, fast wie in der Ethno-Disco.

Positive erste Reaktionen von Kritikern, Fan und Plattenfirmen weisen ziemlich eindeutig darauf hin, dass dem Projekt MoZuluArt eine strahlende Zukunft bevorsteht. Oder, um es mit den Worten des großen Muhammad Ali zu sagen: „If you think the world was surprised when Nixon resigned, wait till I kick George Foreman’s behind.“ („Wenn ihr glaubt, Nixons Rücktritt hätte die Welt überrascht, dann wartet nur ab, bis ich George Foreman in den Arsch trete.“) Und wie überrascht werden Sie sein, wenn MoZuluArt endlich die Welt erobert hat?

Vusa Mkhaya Ndlovu, Übersetzung: Peter Hiess

 

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